Moin Moin mien Jungs und Deerns,

heute sind wir mal eins auf geschichtlichen Spuren unterwegens. Seid ihr dabei? Dann fix rinn in die Puschen. Geht los.
Wir begeben uns ganz gemütlich in die Hamburger Altstadt. Nicht weit vom Gänsemarkt entfernt, versteckt sich ein lüttes Gelände. Bunt und schrill zeigt es sich, so gar nicht passend zur schnieken Innenstadt. Ich meine natürlich dat Gängeviertel.Historisch in die Gänge kommen 10Der Gebäudekomplex ist ein Überbleibsel aus dem 17. Jahrhundert. Den Namen erhielt dat Viertel wegen der labyrinthartigen schmalen Gassen.Historisch in die Gänge kommen 11Die Gänge waren so schmal, da kam kein Kutscher durch, hier waren ganz klor die Wasserträger gefragt.Historisch in die Gänge kommen 08Der Grund dieser Massenquartiere war dat rasche Wachstum der Hamburger Bevölkerung. Diese Bauweise ermöglichte dat Aufstocken der Häuser um weitere Etagen.Historisch in die Gänge kommen 04Vorrangig wohnten hier Arbeiterfamilien auf bannig knappen, feuchten 25 Quadratmeter. Oftmals gab es nur ein Plumpsklo für einen Häuserblock.Historisch in die Gänge kommen 02Dat können wir uns so gor nich mehr vorstellen, von den hygienischen Bedingungen ganz zu schweigen. Pest und Cholera standen hier auf der Tagesordnung.Historisch in die Gänge kommen 07Übrigens der Komponist Johannes Brahms wurde im Gängeviertel geboren.historisch in die Gänge kommen 01So Kinners, ich hoffe ich hab euch nicht gelangweilt mit den lütten Infos aus dem 17./18. Jahrhundert.
Macht euch einen muckeligen Sonntag.

Denn bis denn
euer Hinnerk