Moin Moin mien Jungs und Deerns,

ach nee….wie hat mir das gefehlt. Habt ihr mich vermisst, Kinners? Also ich euch bannig doll. Nun denn, euer Hinnerk is bäck und hat ein paar neue Geschichten im Schlepptau. Da wollen wir uns auch gar nich lange mit Sentimentalitäten aufhalten. Zieht euch paar Puschen an, wir fahren in Richtung Elbe.

Dat verlassene DorfVor gar nicht all zu langer Zeit gab es hier ein lüttes Dorf mit Namen Altenwerder. In der idyllisch am Wasser gelegenen Gemeinde lebten so rund 2500 Einwohner.

Dat verlassene DorfHier gab es Hafenfeste und Märkte, eben ganz normale Dinge, die ein lüttes Örtchen so haben kann.

Dat verlassene DorfDoch dann kam dat Jahr 1961. Der groote Hamburger Hafen sollte weiter wachsen und Altenwerder wurde kurzum zum Hafenerweiterungsgebiet erklärt. Die Bewohner mussten in benachbarte Stadtteile umsiedeln.

Dat verlassene DorfKaum wurde ein Haus frei, kam die Planierraupe und machte alls platt. 1998 verließ dann der letzte Bewohner dat lütte Dorf. Übrig geblieben ist nur die schnuckelige Kirche Sankt Gertrud.

Dat verlassene DorfWenn ihr heute eins in Altenwerder längs bummelt, erinnert euch gor nix mehr an dat Fischerdorf. Stattdessen findet ihr hier riesige Windkraftanlagen und einen der modernsten Containerterminal der Welt.

Dat verlassene Dorf

Tschä Kinners, so kann es sein, wenn Altes für Neues weichen muss. Traurig aber wahr…
Macht euch einen muckeligen Sonntag.

Denn bis denn
euer Hinnerk